Über den Verein und die Projekte

Mein Name ist Vanessa und ich habe Dottersackkrebs. Meine Diagnose lautet: unheilbar bzw. chronisch krebskrank. Ich möchte euch einladen, mich auf meinen Weg zu begleiten und mit mir zu hoffen, zu lachen, zu lieben, zu weinen und zu LEBEN.

Als ich letztes Jahr „Krebs hat ein Gesicht“ ins Leben gerufen habe, war es nur als ein letztes Projekt gedacht und es war ungewiss, ob ich das Ende erleben werde. Aber ich bin noch da - und  wir haben etwas Wunderbares geschaffen.

Ich möchte für alle stehen, die vielleicht traurig, ohne Hoffnung oder mutlos sind. Ich wollte und will Krebs ein Gesicht geben! Wir sind wandelbar, haben viele Seiten und die gilt es zu entdecken und zu zeigen.

Deswegen wurde KREBS HAT EIN GESICHT ins Leben gerufen und in 2018 sollte das bisherige Projekt in einen Verein gewandelt werden, mit einem einzigen Ziel: Wir wollten Projekte fördern, die nur zu Gunsten und zwar direkt zu Gunsten von Krebspatienten und nicht der Forschung sind.  Umso mehr ist es unser Anliegen, verantwortungsvoll den Verein zu führen und die Gelder zielführend einzusetzen. Erste Ideen für weitere Projekte (kostenlose Sportkurse oder eine geförderte Wohngruppe) waren schon angestoßen.

Der zukünftige Vorstand hat sich intensiv mit den Aufgaben die in Zukunft auf ihn zukommen, auseinander gesetzt und ist leider zu dem Entschluss gekommen, die Vereinsgründung zu stoppen. „Krebs hat ein Gesicht“ hatte ein sehr erfolgreiches Jahr:

  • es wurden knapp 28.000 Euro erwirtschaftet für das NCT in Heidelberg
  • ein Lotsenprogramm initiiert, dass im Frühjahr 2018 startet
  • einen Kalender geschaffen
  • eine Wanderausstellung mit Abschlussgala in Zusammenarbeit der Awo – Rhein- Neckar – Aktion Mensch umgesetzt

Gerade deswegen möchten wir es dabei belassen und bedanken uns bei Ihnen. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, sie ist aber sicherlich vernünftig. Wir sind Stand heute leider zu Wenige, um das Pensum zu stemmen, zumal viele Aufgaben an meiner Person hängen und ich mir eingestehen musste, dass ich es nicht schaffen würde. Gerade weil ich nur Dinge zu 100 % anfange und umsetzen will, kann ich leider nicht weitermachen.

Aber wer weiß, vielleicht mache ich eines Tages weiter und gebe erneut „Krebs ein Gesicht“

 

Unser Projekt 2017 - Kalenderprojekt ging zugunsten des NCT Heidelberg

Ich konnte wundervolle Fotografen gewinnen die mich alle auf unterschiedlich Art und Weise interpretiert und gezeigt haben, dass wir mehr sind als nur der Krebs.

Jeden Monat wurde auf meinem Blog Und auf einmal war er da - Dottersacktumor ein Bild präsentiert und ein Kalender erstellt, der für eine Spende erhältlich ist. Darüber hinaus gab es eine dreimonatige Wanderausstellung und eine Gala, dessen Erlöse zu 100% an das NCT - Nationales Centrum für Tumorerkrankungen für ein neuartiges Patenprogramm bzw. Lotsenprogramm gespendet wurden, welches durch uns initiiert wurde.


Wir hatten nicht nur eine Idee, vielmehr wurde der Weg für ein neues Programm geschaffen, sodass Betroffene nach und nach die Orientierung und Hilfestellung zu Beginn ihrer Behandlung bekommen, die sie brauchen - das Ganze auf Augenhöhe von Gleichgesinnten.

Patienten werden (voraussichtlich ab Frühjahr 2018) durch Krebserfahrene am ersten Tag ihrer Behandlung im NCT begleitet und unterstützt. Darüber hinaus haben Krebspatienten - wie ich die Chance etwas zurück zu geben und eine Aufgabe zu übernehmen.